Tierarztbesuch für unter 10 €

Gehört ihr auch zu denjenigen, die viel Geld beim Tierarzt lassen? Ich erzähle euch heute die Geschichte, wie unser Tierarztbesuch für unter 10 € ablief 😉

Kennt ihr dieses Gefühl, dass ihr euch mit etwas an eurem Hund unsicher seid und euch wohler fühlen würdet, wenn nochmal ein Tierarzt ein Auge drauf wirft? Luna hatte des öfteren kleine Hot-Spots und andere Wehwehchen 🙁 (wohlgemerkt – es geht hier um „Kleinigkeiten“ und nicht um ernsthafte Erkrankungen!). Manchmal war es mir lieber, es schaut nochmal jemand drüber, bevor es schlimmer wird und ob ich mit meiner Behandlung richtig liege.

Also fuhren wir zum Tierarzt. Wenn man sich die Rechnungen anschaut, stellt man fest, dass die eigentliche Untersuchungsbehandlung nicht das Teure ist, sondern die Medikamente. Schmerzmittel und Antibiotika werden aus unserer Erfahrung leider nur allzu gern eingesetzt und verschrieben.

Antibiotika wirken ausschließlich gegen Bakterien (nicht gegen Viren), so dass man vorher unbedingt klären lassen sollte, ob es sich auch um Bakterien handelt. Generell gilt: so oft wie nötig und so selten wie möglich! Antibiotika wirken nämlich nicht nur gegen die krankmachenden Erreger, sondern auch gegen Bakterien, die nützlich sind, wie beispielsweise viele Darmbakterien. Wenn man seinem Hund ein Antibiotikum gibt, sollte man die vorgeschriebene Einnahmedauer nicht vorher abbrechen – dadurch können Antibiotika-Resistenzen entstehen.

Ich wurde in den seltensten Fällen gefragt, ob ich es möchte, dass Luna ein bestimmtes Mittel verabreicht bekommt, sondern „Ich gebe ihr mal….“. Eines habe ich im Laufe der Zeit gelernt: auf mein Bauchgefühl zu hören und zu dem Tierarzt auch mal „nein“ zu sagen! Früher bin ich mit teuren Medikamenten in der Tasche nach Hause gefahren, die ich dann eh nicht gegeben habe, nachdem ich mir den Beipackzettel und die Nebenwirkungen durchgelesen habe.

„Wir probieren es erstmal ohne“ lautete später meine Devise – und die Rechnung 8,75 € 😉